SPDIF Ausgang, SPDIF Anschluss

S/PDIF ist das Sony/Philips Digital Interconnect Format, manchmal auch dekodiert als Sony Philips Digital Interface (dieselbe Abkürzung). Dieses Format wurde von Sony und Phillips entwickelt. Dieses Format kann über optische oder koaxiale Kabel übertragen werden. Eigentlich handelt es sich um ein Datenübertragungsprotokoll. Das heißt, es ist wichtig zu verstehen, dass dieser Standard nichts mit der Art des Kabels zu tun hat, es ist der Standard für die Kodierung und die anschließende Übertragung von Daten.

Was bedeutet SPDIF beim Fernsehen?

SPDIF ist ein Datenübertragungsformat, das zum Anschluss verschiedener Heimkino- und Unterhaltungskomponenten an Soundsysteme verwendet wird.

Er basiert auf dem AES3-Standard und überträgt zwei Kanäle mit unkomprimiertem PCM oder komprimiertem 5.1/7.1-Surround-Sound (wie z. B. der DTS-Audiocodec).

Dieser Standard unterstützt jedoch keine verlustfreien Surround-Sound-Formate, da diese höhere Bandbreiten benötigen.

Was ist der Unterschied zwischen dem digitalen Audioausgang SPDIF und dem optischen SPDIF?

Es gibt zwei SPDIF-Standards nach Steckertyp: Kupfer und optisch. Diese beiden Standards sind in Bezug auf den Kodierungstyp identisch. Der Unterschied besteht darin, dass Digital Audio Out SPDIF ein Kupferkabel zur Übertragung von Daten (z. B. Audio) verwendet, während Optical SPDIF Glasfaser zur Übertragung von Audio verwendet.

Wie gesagt, wurden diese Ausgänge gemeinsam von Sony und Philips für die Verwendung in Fernsehern und anderen Audiogeräten entwickelt. Sie werden in erster Linie für die Übertragung von Audiosignalen verwendet, z. B. von einem Fernsehgerät an einen externen Aktivlautsprecher (z. B. eine Soundbar).

Ursprünglich unterstützte SPDIF die Audioübertragung im Stereoformat, ohne Komprimierung. Nach einer weiteren Verfeinerung unterstützt SPDIF die Ausgabe von Ton in 5.1, 7.1 und komprimierten Formaten.

SPDIF-Ausgangsschema

Die kurze Geschichte des SPDIF-Ausgangs

Ursprünglich entstand dieses Übertragungsformat in den 1990er Jahren, zu Beginn der digitalen Audio-Ära, als man begann, Audio digital auf CDs aufzuzeichnen.

Damals entstand der Bedarf, Audiosignale ohne zusätzliche Konvertierung digital an eine Soundbar oder einen Lautsprecher zu übertragen. Damals wurde SPDIF entwickelt, um Audio vom DVD-Player an Lautsprecher, Stereoanlagen und Soundbars zu übertragen.

SPDIF erfüllte die Aufgabe vollständig, so dass es sich im Laufe der Zeit in der Industrie durchsetzte. SPDIF wird in Fernsehern in Form eines optischen Ausgangs verwendet. Später wurden ähnliche Audioübertragungsoptionen wie HDMI ARC eingeführt.

Was ist der Unterschied zwischen SPDIF und Optical?

Neben SPDIF gibt es noch ein weiteres Audioübertragungsformat, das aktiv genutzt wird – Toslink (auch als Optical bekannt). Dabei handelt es sich um ein Format für die Übertragung von Signalen über Glasfaserkabel.

Um kurz auf die technische Funktionsweise einzugehen: Glasfaserkabel übertragen Informationen in Form von Licht, das durch eine Glasfaser geleitet wird.

Wenn wir „optisch“ sagen, meinen wir das ADAT-Format, das eine Art Konkurrent zu SPDIF ist. Allerdings muss ein solches Signal umgewandelt werden, um Interferenzen zu vermeiden. Aber es hat auch Vorteile. Anders als bei der Datenübertragung über Kupferkabel gibt es bei Licht keine Dämpfung oder Impedanz, so dass das Signal über jede Entfernung übertragen werden kann.

Das optische Signal wird in der Regel über ein Glasfaserkabel übertragen, während SPDIF in der Regel über ein Koaxialkabel mit Cinch-Stecker verwendet wird. Es kann jedoch auch optisches SPDIF über ein optisches Kabel verwendet werden.

Was ist der digitale Audioausgang SPDIF?

Digital Audio Out ist der Ausgang in Form des seit den Tagen des analogen Fernsehens bekannten Steckers, die korrekte Bezeichnung ist RCA. Die Geräte sind mit einem Koaxialkabel miteinander verbunden, der Ton wird mit speziellen Protokollen digital übertragen. Die ungefähre maximale Kabellänge zwischen den Geräten beträgt 10 Meter. Die maximale Kabellänge hängt jedoch von der Qualität der verwendeten Materialien und der Herstellung des Kabels ab.

Was ist optisches SPDIF?

Optisches SPDIF (Sony/Philips Digital Interface Format) ist der Standard zur Übertragung von Signalen über das optische Kabel. Der Ton wird mit Hilfe eines Lasers über ein optisches Kabel zwischen den Geräten übertragen. Die Leistung des übertragenen optischen Signals reicht aus, um das Signal über eine Entfernung von etwa 10 Metern zwischen den Geräten zu übertragen. Im Falle des optischen Kabels wird der Anschluss am Gerät als Toslink bezeichnet.

Optisches SPDIF vs. Digitaler Audioausgang SPDIF

Diese Ausgänge sind in Bezug auf die Qualität des übertragenen Signals identisch. Allerdings wird im Falle von Optical SPDIF ein optisches Signal als Signalübertragung verwendet, im zweiten Fall ein physikalisches Signal.

In beiden Fällen wird das Audiosignal digital übertragen und unterliegt keinen Verzerrungen oder Abschwächungen. Im Gegensatz zum analogen Signal, das verzerrungsanfällig ist und bei verschiedenen Frequenzen ungleichmäßig ausklingt: Je höher die Frequenz, desto stärker wird das Signal gedämpft. Beide SPDIF-Formate sind recht weit verbreitet, optische in Fernsehgeräten, physische Schnittstellen eher in Computern.

Weitere Anschlüsse für digitale Audioübertragung

Ähnliche Verbindungen für die Übertragung von digitalem Audio gibt es nicht viele, eine der Hauptaufgaben solcher Protokolle ist die Übertragung von DTS- oder Dolby-Digital-Mehrkanalton von einem Gerät zum anderen.

Ähnliche Funktionen erfüllen auch der HDMI-Anschluss und eine Variante von HDMI ARC, Display Port. Dabei handelt es sich jedoch um Protokolle, die Video- und Audioübertragung kombinieren, während SPDIF ein reines Audioübertragungsformat ist.

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