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Was ist der Filmmaker Mode bei Fernsehern?

Der „Filmmaker Mode“ ist ein voreingestellter Bildmodus bei modernen Fernsehern, der darauf ausgelegt ist, Videos so nah wie möglich an der ursprünglichen Vision der Filmemacher darzustellen. Wenn er aktiviert ist, deaktiviert der Fernseher die meisten seiner internen Bildverarbeitungsfunktionen, wie Bewegungsglättung, Schärfenachbearbeitung, Rauschunterdrückung und verschiedene Bildverbesserungsalgorithmen. Dadurch wird das Bild so wiedergegeben, wie es empfangen wird.

Die Geschichte des „Filmmaker Mode“

Die Idee des „Filmmaker Mode“ entstand nicht zufällig; vereinfacht gesagt, tauchte sie auf, als TV-Hersteller nichts wirklich Neues mehr anbieten konnten. Die UHD Alliance war an der Förderung beteiligt. Um 2019 stellte die Allianz diesen Modus als etwas Einzigartiges in der Filmindustrie vor, obwohl von Anfang an klar war, dass dies nicht der Fall war.

Wie funktioniert der „Filmmaker Mode“ bei einem Fernseher

Wenn der „Filmmaker Mode“ aktiviert ist, werden alle Bildverbesserungsprogramme deaktiviert, mit Ausnahme derjenigen, die im Prozessor integriert sind und sich nicht abschalten lassen. Der Fernseher zeigt das Video „so wie es ist“, ohne zusätzliche Verarbeitung. Die Hersteller haben diese Einstellung in das TV-Menü aufgenommen. In den ersten Jahren wurde dieser Modus stark beworben, obwohl viele Nutzer nach Sport- oder Spielemodi fragten, die ebenfalls alle zusätzlichen Einstellungen deaktivieren. Die Antwort ist einfach: Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen Modi.

Obwohl der „Filmmaker Mode“ mit starkem Marketing eingeführt wurde, hat er sich im Laufe der Zeit zu einer Standardoption entwickelt, der kaum noch Beachtung geschenkt wird: Er ist einfach da.

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