Wenn Sie festgestellt haben, dass Ihre Wäsche nicht mehr richtig sauber wird, liegt das Problem möglicherweise nicht am Waschmittel. Sie können verschiedene Waschmittel ausprobieren und trotzdem schlechte Waschergebnisse erhalten, wenn die Waschmaschine das Wasser nicht mehr aufheizt. Das Waschen bei niedrigen Temperaturen verringert die Reinigungsleistung erheblich, insbesondere bei Kleidung aus Naturfasern.
Glücklicherweise lässt sich in der Regel leicht überprüfen, ob Ihre Waschmaschine das Wasser noch erhitzt. Bei hochwertigen Modellen kann das Steuerungssystem einen Defekt des Heizelements erkennen und einen Fehlercode oder eine Warnmeldung anzeigen. Bei günstigeren Modellen gibt es jedoch häufig keine direkte Anzeige dafür, dass das Wasser nicht mehr erhitzt wird. Dennoch können Sie mit einigen einfachen Prüfungen leicht feststellen, ob das Heizsystem ordnungsgemäß funktioniert.
So überprüfen Sie, ob das Heizelement der Waschmaschine funktioniert
Es ist ganz einfach zu überprüfen, ob Ihre Waschmaschine das Wasser richtig aufheizt. Starten Sie einen Waschgang mit leerer Trommel und wählen Sie ein Programm, das heißes Wasser verwendet, beispielsweise Baumwolle, wobei Sie die höchstmögliche Temperatur einstellen.
Überprüfen Sie nach 20 bis 30 Minuten, ob sich das Wasser erwärmt hat.
Frontlader: Berühren Sie vorsichtig die Glasscheibe der Tür. Wenn das Heizelement ordnungsgemäß funktioniert, sollte sich das Glas warm anfühlen.
Toplader: Unterbrechen Sie das Programm, öffnen Sie den Deckel und prüfen Sie vorsichtig die Wassertemperatur. Seien Sie vorsichtig, da das Wasser sehr heiß sein kann.
Wenn das Wasser nach 20 bis 30 Minuten noch immer kalt ist, heizt die Waschmaschine das Wasser höchstwahrscheinlich nicht auf. Dies weist auf ein Problem mit dem Heizsystem hin.
Warum die Waschmaschine das Wasser nicht aufheizt
Wenn Ihre Waschmaschine das Wasser nicht mehr aufheizt, kann eine der folgenden Ursachen dafür verantwortlich sein.
Defektes Heizelement
Ein defektes Heizelement ist die häufigste Ursache. Da es bei jedem Waschgang hohen Temperaturen ausgesetzt ist, verschleißt es mit der Zeit ganz natürlich. In Regionen mit hartem Wasser können sich außerdem Kalkablagerungen auf dem Heizelement bilden, wodurch seine Effizienz sinkt und es schließlich ausfällt. Ist das Heizelement beschädigt, muss es ersetzt werden.
Defekter Thermostat oder Temperatursensor
Der Thermostat oder Temperatursensor überwacht die Wassertemperatur und teilt dem Steuerungssystem mit, wann das Heizelement ein- oder ausgeschaltet werden soll. Fällt dieses Bauteil aus, erhält das Heizelement möglicherweise nie das Signal, mit dem Aufheizen zu beginnen. Dieser Defekt tritt seltener auf als ein defektes Heizelement und erfordert in der Regel eine fachgerechte Diagnose.
Defekte Steuerplatine
In seltenen Fällen wird das Problem durch die elektronische Steuerplatine verursacht. Diese Platine steuert nahezu alle Funktionen der Waschmaschine, einschließlich der Wassererwärmung. Bei einer Fehlfunktion kann sie die Stromversorgung des Heizelements unterbrechen oder andere Betriebsstörungen verursachen. Die Reparatur oder der Austausch der Steuerplatine sollte in der Regel von einem qualifizierten Techniker durchgeführt werden.
Kalkablagerungen können das Heizelement beschädigen
Das Heizelement arbeitet vollständig im Wasser eingetaucht und erreicht regelmäßig hohe Temperaturen. Während sich das Wasser erwärmt, beginnen die darin gelösten Mineralien – hauptsächlich Kalzium und Magnesium – zu kristallisieren und Kalkablagerungen auf der Oberfläche des Heizelements zu bilden.
Anfangs verringern diese Ablagerungen lediglich die Heizleistung, sodass die Waschmaschine mehr Strom verbraucht und länger benötigt, um das Wasser aufzuheizen. Mit zunehmender Kalkschicht wird die Wärme im Inneren des Heizelements eingeschlossen, wodurch es überhitzt. Mit der Zeit verkürzt dies die Lebensdauer des Heizelements erheblich und kann schließlich zu einem vollständigen Ausfall führen.
Ein stark verkalktes Heizelement ist in der Regel mit einer dicken weißen oder grauen Schicht aus Mineralablagerungen bedeckt, ähnlich wie auf dem Bild dargestellt.
Verhinderung der Bildung von Mineralablagerungen
Um diesen Prozess zu verhindern, enthalten Waschmittel für Waschmaschinen spezielle Additive, die die Bildung von Kalkablagerungen verhindern. Die Waschmittelhersteller können jedoch die genaue Härte Ihres Wassers nicht kennen, daher sind diese Additive für mäßig hartes Wasser ausgelegt. Wenn Sie sehr hartes Wasser haben, wird empfohlen, Waschmittel zu verwenden, die speziell für hartes Wasser entwickelt wurden, oder spezielle Wasserenthärter-Additive hinzuzufügen. Zum Beispiel:

Rockin‘ Green Hard Rock hard water laundry detergent ist speziell für Haushalte mit hartem Wasser formuliert.
Es gibt auch Additive für Waschmittel, die während des Waschens zum Waschmittel hinzugefügt werden, um das Wasser zu enthärten, zum Beispiel:

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